Montag, 2. September 2013

Kochen: Selbstgemachte Schlutzkrapfen mit Apfel-Salbeibutter

Beim Durchblättern der Kochzeitschrift "Lecker" (Ausgabe Juli/August 2013) habe ich dieses herbstlich anmutende Rezept gefunden und beschlossen, dass jenes unbedingt ausprobiert werden muss.

Unterstützung, weil gemeinsam kochen und essen einfach mehr Spaß macht,  habe ich mir von der kocherfahrenen Kräuterhexe "Polyxena 1981" geholt.    :-)

 Man braucht zwar ziemlich viel Zeit bis dieses Essen endlich auf dem Tisch steht, aber es lohnt sich!

Sehr lecker!




Rezept für Schlutzkrapfen mit Apfel-Salbeibutter

Zutaten für 6 Personen (etwa 36 Stück)

300 g und etwas Pastamehl
Salz, Pfeffer
3 Eier
2 EL Olivenöl
150 g cremiger Gorgonzola
200 g Ricotta
4 - 5 Stiele Salbei
3 Äpfel (z. B. Gala)
125 g Buter
Frischhaltefolie


Zubereitung:
(11/2 Stunden Zubereitung und 1 Stunde Wartezeit)

1. Schritt:

 300 g Mehl und 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. Eier, Öl und 1 EL Wasser zufügen. Mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten und geschmeidigen Teig verrühren. Falls der Teig zu trocken wird, etwas Wasser hinzugeben.

 2. Schritt:
Nun wird der Teig aus der Schüssel genommen und mit den Händen etwa 8 bis 10 Minuten geknetet. Ui, das geht in die Arme, gell Polyxena?
Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Schritt:
Für die Füllung Gorgonzola (wer den Käse nicht mag, lässt ihn einfach weg) würfeln. Mit Ricotta verrühren und mit Pfeffer würzen. Nudelteig halbieren und auf etwas Mehl dünn ausrollen. 18 Kreise (mit etwas 8 cm Durchmesser) ausstechen. Dünn mit Wasser bestreichen.

4. Schritt:
Je 1 TL Käsecreme auf eine Hälfte des Kreises geben, die andere Hälfte darüberklappen. Ränder mit einer Gabel (oder mit einem speziellen Ravioliformer) zusammendrücken. Die Nudeltaschen auf ein bemehltes Brett legen. Restliche Teig- und Käsereste verarbeiten.




5. Schritt:
Wasser mit Salz zum Kochen bringen. Einen großen, weiten Topf nehmen. Schlutzkrapfen portionsweise bei schwacher Hitze 4 bis 5 Minuten gar ziehen lassen. Herausnehmen und warm stellen.

6. Schritt:
Salbei waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.
Die Äpfel in heißer Butter 2 bis 3 Minuten anbraten. Salbei zugeben und kurz mitbraten. Schlutzkraften in der heißen Apfel-Salbei-Butter schwenken. Fertig!

J


 Mehr Leckereien könnt ihr jeden Montag bei "Glücksmomente" entdecken.

Guten Hunger!

Kommentare:

  1. Uhi, das klingt ja lecker! Ich liebe Gorgonzola! Ich wünsch dir eine schöne Woche
    Jennifer

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  2. Liebe Trollblume,

    gut Ding will Weile haben. Aber wenn dann sowas Leckeres rauskommt, dann ist es die Mühe wert.
    Ich hoffe, es hat herrlich gemundet - also ausgesehen hat es superlecker.

    Weiterhin soviel herrliche Genüsse für Dich, das wünscht Dir
    Deine Bluemchenmama

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  3. Liebe Trollblume...
    das sieht und tönt sooo lecker:-)! Muss ich unbedingt auch mal versuchen, wird sofort abgespeichert.
    Dein Hund hat mich von deiner Sidebar soo lieb angeschaut- er sieht meinem sehr ähnlich. Ist es auch ein Irish soft coted wheaten Terrier?
    Sei ganz lieb gegrüsst
    Nicole

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  4. Sehr arbeitsintensiv, aber es scheint ja sehr lecker zu sein. Dann hat sich der Aufwand gelohnt!
    LG Billa

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  5. Mhm, ich liebe Nudeln, Gorgonzola, Salbei und Äpfel!!! So hätte ich es allerdings nie kombiniert, hört sich aber total lecker an und sieht sehr appetitlich aus!!!
    LG, von Annette

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  6. Na, die würde ich gerne mal probieren! Gefüllte Nudeln möchte ich auch gerne mal wieder machen, aber man braucht so viel Geduld - nicht unbedingt alltagstauglich ;-)

    Glg
    Anne

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  7. Sieht ja sehr lecker aus. Scheint den Aufwand wert.
    Die Teigfalle hab ich auch zu Hause.

    lg Elke

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  8. schlutzkRapfen .... ein heRRliches woRt.
    es klingt in den ohRen und scheint gaR köstlich zu munden.
    ich weRde mich mal dRin üben. im kRapfen schlutzen.
    liebst. käthe.

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  9. Mhhhhhh, das klingt aber allerfeinst und ich mag es, den Teig mit der Gabel zu einem schönen Muster zu verarbeiten. Das kommt mir auf jeden Fall mal auf den Tisch und so nehme ich dein rezept jetzt mit in die große Sammlung.

    Liebste Grüße

    Katja

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Ich freue mich sehr über ein paar liebe Zeilen von Dir. :-)

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